Queere Dating-Apps: Welche App passt zu wem, was sie kostet
Queere Dating-Apps im Überblick: Grindr, Romeo, HER, Zoe, Lex, Taimi und Mainstream-Apps. Für wen sie gedacht sind, was gratis ist und wo Risiken liegen.
Queere Dating-Apps gibt es für fast jede Zielgruppe, aber sie sind keine einheitliche Kategorie. Grindr, Romeo, Hornet und Scruff richten sich an schwule, bi und queere Männer. HER, Zoe, Lex und Lesarion sprechen lesbische, bi und queere Frauen und nicht-binäre Menschen an. Taimi versteht sich als App für alle Identitäten. Daneben stehen Tinder, Hinge, Bumble und OkCupid, die keine queeren Apps sind, aber Optionen für Geschlechtsidentität und Orientierung anbieten. Welche queer dating app zu dir passt, hängt von drei Fragen ab: Wen willst du finden, wie willst du suchen, und wie viel gibst du dabei über dich preis?
Funktionen und Preise ändern sich schnell. Deshalb steht bei jeder Angabe zu Funktionen und Bezahlmodellen, woher sie stammt, und Beschreibungen aus App-Store-Einträgen oder von Herstellerseiten sind als Angaben der Anbieter selbst zu lesen.
Was queere Dating-Apps von Mainstream-Apps unterscheidet
Der wichtigste Unterschied ist banal und trotzdem entscheidend: In einer spezialisierten App ist die Grundfrage schon geklärt. Wer Romeo oder HER öffnet, muss nicht rätseln, ob das Gegenüber überhaupt infrage kommt. In einer großen Mainstream-App bist du dagegen Teil einer kleineren Gruppe innerhalb einer viel größeren Nutzerschaft. Je nach Wohnort und Orientierung kann das bedeuten, dass du nach wenigen Minuten durch alle passenden Profile in deiner Umgebung durch bist.
Der zweite Unterschied betrifft das Prinzip. Viele Apps für Männer arbeiten mit einem Raster: Profile in deiner Nähe, sortiert nach Entfernung, ohne gegenseitiges Liken vor dem ersten Chat. Viele Apps für Frauen und nicht-binäre Menschen setzen stärker auf Matching, Community-Funktionen oder Texte. Lex verzichtet sogar weitgehend auf Fotos.
Der dritte Unterschied ist heikel: Schon die Information, dass du eine queere App nutzt, ist eine sensible Angabe. Das hat ein norwegisches Gericht im Fall Grindr ausdrücklich festgestellt. Für dich heißt das: Bei queeren Dating-Apps lohnt der Blick auf Standort, Sichtbarkeit und Datenweitergabe noch mehr als bei anderen Apps.
Queere Dating-Apps im Überblick
Die Tabelle fasst zusammen, was sich aus App-Store-Einträgen, Herstellerangaben und Fachberichten belegen lässt. App-Store-Texte schreibt der jeweilige Anbieter selbst. „Gratis“ meint, was ohne Abo nutzbar ist. Beim Bezahlmodell stehen Beträge nur dort, wo ein deutscher App-Store-Eintrag sie in Euro nennt. Stand der Angaben ist Oktober 2026.
| App | Zielgruppe | Prinzip | Gratis nutzbar | Bezahlmodell |
|---|---|---|---|---|
| Grindr | schwule, bi, trans und queere Männer und Menschen | Raster nach Entfernung, Chat ohne Match | Grundfunktionen mit Werbung | Abos XTRA und Unlimited, Preise im Store prüfen |
| Romeo | schwule, bi, queere und trans Menschen | Profilsuche mit Filtern, Chat | unbegrenzter Chat laut App Store | PLUS ab 9,99 Euro für 30 Tage, 83,99 Euro für 365 Tage (App Store DE) |
| Hornet | schwule und queere Männer | Raster, Feed, Community-Funktionen | Grundfunktionen | Premium: werbefrei, Profilbesucher, Lesebestätigung, Filter |
| Scruff | schwule, bi, trans und queere Männer | Raster, Reisefunktion Venture | Grundfunktionen | Scruff Pro mit mehreren Stufen |
| HER | queere Frauen, lesbische, bi, nicht-binäre, trans Menschen | Matching plus Community-Feed | „Alle Hauptfunktionen völlig kostenlos“ laut App Store DE | In-App-Käufe |
| Zoe | lesbische, bi, queere Frauen, trans und nicht-binäre Menschen, die Frauen daten | Swipen und Matchen | Swipen, Matchen, Chatten, Fotoverifizierung laut Hersteller | Premium-Abo |
| Lex | queere Menschen aller Geschlechter | Textanzeigen statt Fotoprofil | kostenlos ladbar | Zusatzkäufe, Details in der App prüfen |
| Lesarion | lesbische und queere Frauen | Community mit Profilsuche | kostenlos ladbar | optionales Premium mit 1, 3 oder 12 Monaten |
| Taimi | alle LGBTQIA+ Identitäten | Swipen, Chat, Social-Funktionen | kostenlos mit In-App-Käufen | Premium-Abo |
| Tinder, Hinge, Bumble, OkCupid | alle, mit Optionen für Identität und Orientierung | Swipen oder Liken, Chat nach Match | Grundfunktionen | gestufte Abos |
Welche Portale Herzenstreffer aufführt und wie sie eingeordnet sind, zeigt der Anbietervergleich.
Apps für schwule, bi und queere Männer
Für Männer, die Männer daten, ist das Angebot am größten und am ältesten. Grindr, Romeo, Hornet und Scruff sind auch in Deutschland verbreitet. Sie funktionieren ähnlich, unterscheiden sich aber in Herkunft, Gratis-Umfang und Ton.
Grindr
Grindr gehört zu den bekanntesten queeren Dating-Apps, und über kaum eine wird so viel berichtet, im Guten wie im Schlechten. Die App zeigt Profile in deiner Nähe in einem Raster, sortiert nach Entfernung. Chatten kannst du ohne vorheriges Match. Laut App-Store-Eintrag ist Grindr nur für Erwachsene ab 18 Jahren. Die Gratisversion zeigt Werbung von Drittanbietern, die bezahlten Stufen XTRA und Unlimited sind davon ausgenommen.
Unlimited ist laut App Store die oberste Stufe: unbegrenzt viele Profile, die vollständige Liste, wer dein Profil angesehen hat, Inkognito-Modus und die Möglichkeit, Nachrichten und Fotos zurückzuziehen, dazu alles aus XTRA. Konkrete Euro-Preise aus dem deutschen Store waren nicht belegbar. Vergleiche deshalb die In-App-Käufe direkt in deinem Store, bevor du ein Abo abschließt.
An Schutzfunktionen nennt Grindr auf seiner Sicherheitsseite eine PIN-Sperre, mit der die App erst nach Eingabe eines Codes startet, und ein unauffälliges App-Symbol. Dieses diskrete Symbol hat Grindr laut Global Dating Insights 2020 weltweit für alle freigeschaltet. Es ist vor allem für Menschen gedacht, die nicht wollen, dass jemand mit Blick auf ihr Handy die App erkennt.
Romeo
Romeo, früher PlanetRomeo, kommt aus Europa: Anbieter ist laut App Store die PlanetRomeo B.V. in Amsterdam. Die App richtet sich an schwule, bi, queere und trans Menschen. Für viele ist sie interessant, weil sie mehr auf Profile mit Text und Suchfiltern setzt als ein reines Raster.
Beim Geld ist Romeo die App mit den klarsten Angaben im deutschen App Store. Laden ist gratis, das Chatten laut Eintrag unbegrenzt kostenlos. Die PLUS-Mitgliedschaft wird als In-App-Kauf angeboten: 9,99 Euro für 30 Tage und 83,99 Euro für 365 Tage (Stand Oktober 2026). Für 90 Tage nennen die Store-Einträge je nach Land unterschiedliche Beträge, 24,99 oder 25,95 Euro, also prüf den aktuellen Preis vor dem Kauf. PLUS bringt unter anderem unbegrenztes Scrollen, mehr als 120 Suchoptionen und die Möglichkeit, eigene Profilbesuche zu verbergen. Das Abo verlängert sich automatisch, wenn du es nicht in den Einstellungen deines App-Store-Kontos abschaltest.
Rechne die Laufzeiten einmal durch: Zwölf Monate zu je 9,99 Euro ergeben 119,88 Euro, das Jahresabo kostet 83,99 Euro. Günstiger pro Monat ist also die lange Laufzeit, aber nur, wenn du die App wirklich ein Jahr nutzt. Wer nach zwei Monaten jemanden kennenlernt, hat mit dem Jahresabo draufgezahlt.
Hornet
Hornet versteht sich als soziales Netzwerk für schwule und queere Männer, mit Feed, Beiträgen und Community-Funktionen neben dem Dating. Laden und Grundfunktionen sind kostenlos.
Premium bringt laut App Store eine werbefreie Nutzung, die Liste, wer dein Profil angesehen hat, Lesebestätigungen und erweiterte Filter. Wer in den Community-Bereichen von Hornet Inhalte beiträgt, kann laut Hersteller Punkte sammeln, die sich unter anderem gegen Premium-Zeit eintauschen lassen.
Scruff
Scruff gibt es seit 2010, Entwickler ist Perry Street Software. Die App ist kostenlos, mit einer bezahlten Stufe Scruff Pro. Laut Mozilla gehören dazu erweiterte Sortier- und Suchfunktionen, anonymes Stöbern und das Senden und Empfangen von Videos.
Eine Besonderheit ist Venture, die Reisefunktion: Sie verbindet dich mit Menschen an deinem Reiseziel und mit lokalen Ansprechpersonen, die Tipps für die Reise geben. Dabei gilt: Dating-Apps unterwegs zu nutzen, kann für schwule Männer mit Risiken verbunden sein, die zu Hause nicht bestehen. In Ländern, in denen Homosexualität verfolgt wird, ist eine Dating-App auf dem Handy mehr als eine Frage des Komforts.
Apps für lesbische, bi und queere Frauen und nicht-binäre Menschen
Für Frauen, die Frauen daten, und für nicht-binäre Menschen ist das Angebot kleiner und stärker im Wandel. Mehrere der Apps kommen aus dem englischsprachigen Raum. Der Vorteil einer lesbischen Dating-App: Sie sortiert die Suche nach Zielgruppe und Haltung vor.
HER
HER startete als Dattch und ist eine der bekanntesten Apps in diesem Bereich. Der App-Store-Eintrag beschreibt sie als Dating- und Community-App für queere Frauen, lesbische, bi, nicht-binäre, trans und genderqueere Menschen. Neben dem Matching gibt es Community-Funktionen, in denen du dich auch ohne Dating-Absicht austauschen kannst.
Der deutsche App-Store-Eintrag sagt: „Alle Hauptfunktionen völlig kostenlos“. HER ist also kostenlos mit In-App-Käufen, die Bezahlstufe erweitert den Komfort. Wichtig für die Einordnung: Im Mai 2025 hat die Match Group HER übernommen, also der Konzern, zu dem auch Tinder, Hinge und OkCupid gehören. Laut Bloomberg wurden keine finanziellen Details genannt. Match-Chef Spencer Rascoff erklärte laut Global Dating Insights, Match wolle nicht verändern, was HER ausmacht, sondern die App schützen und stärken. Ob und wie sich Funktionen, Preise oder der Umgang mit Daten dadurch ändern, lässt sich heute nicht sagen. Wer HER nutzt, sollte die Datenschutzhinweise nach jedem größeren Update kurz prüfen.
Zoe
Zoe richtet sich nach eigener Aussage an lesbische, bi und sapphische Frauen sowie an trans und nicht-binäre Menschen, die Frauen daten. Der Hersteller nennt als kostenlose Funktionen Swipen, Matchen, Chatten, Fotoverifizierung und das Gestalten des Profils. Daneben gibt es Premium-Optionen als In-App-Kauf, deutsche Euro-Preise waren nicht belegbar.
Für die Privatsphäre nennt Zoe einen privaten beziehungsweise unsichtbaren Modus, mit dem du steuerst, wer dich überhaupt sieht. Angaben zur Größe der Nutzerschaft stammen fast immer vom Anbieter selbst und lassen sich nicht unabhängig prüfen.
Lex
Lex fällt aus dem Rahmen. Die App ist von Kontaktanzeigen in alten queeren Zeitungen und Zines inspiriert und arbeitet vor allem mit Text. Im Mittelpunkt steht ein Feed mit Anzeigen, die Nutzerinnen und Nutzer frei formulieren. Du kannst sie liken oder der Person direkt schreiben. Entstanden ist Lex aus einem Instagram-Account namens Personals. Heute richtet sich die App an queere Menschen aller Geschlechter, nicht nur an Frauen.
Das Prinzip hat eine klare Stärke: Du schreibst, was du suchst, und wirst über Inhalte gefunden statt über ein Foto. Der Nachteil liegt ebenfalls auf der Hand: Wer schnell und ortsbezogen jemanden treffen will, kommt mit einem Anzeigen-Feed langsamer voran. Die App ist kostenlos ladbar. Welche Funktionen genau kostenpflichtig sind, ließ sich aus verlässlichen Quellen nicht belegen. Schau vor dem ersten Kauf in die Übersicht der In-App-Käufe im Store.
Lesarion
Lesarion ist eine der älteren Communitys für lesbische und queere Frauen. Laut App-Store-Eintrag ist die App kostenlos ladbar, Premium ist ein optionales Abo mit Laufzeiten von einem, drei oder zwölf Monaten. Für viele ist Lesarion eher Treffpunkt als reine Dating-App: Profilsuche und Nachrichten stehen neben Community-Funktionen. Euro-Preise aus dem deutschen Store waren nicht belegbar.
Taimi: eine App für alle Identitäten
Taimi beschreibt sich im App Store als Dating-App für alle LGBTQIA+ Menschen ab 18 Jahren. Herausgeber ist Social Impact Inc. Die App ist kostenlos mit In-App-Käufen und verbindet Dating mit Social-Funktionen. Bezahlt wird für ein Premium-Abo.
Der Vorteil einer offenen LGBTQ-Dating-App: Du musst dich nicht zwischen „App für Männer“ und „App für Frauen“ entscheiden. Das hilft vor allem bi, pan, trans und nicht-binären Menschen, die in den stark nach Zielgruppe getrennten Apps oft nur am Rand vorkommen. Der Nachteil: Je breiter die Zielgruppe, desto mehr Filterarbeit liegt bei dir. Belastbare Euro-Beträge aus dem deutschen Store lagen nicht vor, prüf die Preise also im Store, bevor du zahlst.
Mainstream-Apps mit Optionen für queere Menschen
Eine Dating-App für queere Menschen muss nicht zwingend eine queere App sein. Die großen Apps haben ihre Optionen für Geschlecht und Orientierung in den letzten Jahren deutlich erweitert. Für manche ist das sogar die bessere Wahl, etwa wenn du bi bist und Menschen verschiedener Geschlechter kennenlernen möchtest oder wenn du außerhalb großer Städte wohnst, wo spezialisierte Apps dünn besetzt sind.
Tinder
Tinder hat seine Funktion für mehr Geschlechtsoptionen laut Macwelt 2017 auch in Deutschland eingeführt, entwickelt unter anderem mit Transgender Europe und der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität. 2019 führte Tinder laut TechCrunch die Angabe der sexuellen Orientierung im Profil ein, entwickelt mit der Organisation GLAAD. Du kannst bis zu drei Begriffe wählen und einstellen, ob die Angabe im Profil sichtbar ist.
Hinge
Hinge trennt laut Hilfe-Center Geschlecht und Sexualität. Beim Geschlecht wählst du Mann, Frau oder nicht-binär und kannst eine genauere Bezeichnung ergänzen. Die Angabe lässt sich im Profil verbergen. Bei der Sexualität wählst du aus einer Liste, derzeit genau eine Option, und kannst sie ebenfalls verbergen. Wichtig zu wissen: Laut Hilfe-Center kannst du bei Hinge nicht nach Sexualität filtern. Du legst fest, welche Geschlechter dir angezeigt werden, mehr nicht.
Bumble
Bumble war lange dafür bekannt, dass bei Matches zwischen Mann und Frau die Frau zuerst schreibt. Im August 2026 hat Bumble diese Regel laut Global Dating Insights abgeschafft, seitdem kann in einem Match jede Person den ersten Schritt machen. Bumble selbst beschreibt, dass du für den Date-Modus und den Freundschaftsmodus BFF getrennt einstellen kannst, ob dir Frauen, Männer, nicht-binäre Menschen oder alle angezeigt werden.
OkCupid
OkCupid hat seine Auswahl an Geschlechtern und Orientierungen laut The Advocate schon 2014 erweitert, unter anderem um nicht-binär, genderqueer, pansexuell, asexuell und queer. Weil OkCupid stark mit Fragen und Profiltexten arbeitet, eignet es sich für alle, die über Inhalte statt über Fotos zusammenfinden wollen.
Welches Format grundsätzlich zu deinem Ziel passt, ob schnelle App oder ausführlichere Singlebörse, klärt der Artikel Dating-App oder Singlebörse.
Was queere Dating-Apps kosten und wo Kostenfallen liegen
Fast alle queeren Dating-Apps folgen demselben Modell wie die großen Mainstream-Apps: Laden und Grundfunktionen sind gratis, Geld verdienen die Anbieter mit Abos, Einzelkäufen und Werbung. Was du ohne Abo bekommst, unterscheidet sich aber deutlich. Bei Romeo ist laut App Store das Chatten unbegrenzt kostenlos, bei HER sind laut deutschem Store alle Hauptfunktionen gratis, bei Grindr zahlst du für Werbefreiheit und mehr Profile.
Was typischerweise kostet
Die bezahlten Funktionen ähneln sich über alle Apps hinweg:
- Mehr Profile oder unbegrenztes Scrollen: In Raster-Apps ist die Zahl der angezeigten Profile in der Gratisversion oft begrenzt.
- Werbefreiheit: Grindr nimmt laut App Store die bezahlten Stufen von Drittanbieter-Werbung aus.
- Wer hat mich angesehen: Bei Grindr und Hornet ist die Liste der Profilbesucher ganz oder teilweise Teil des Abos.
- Inkognito und unsichtbares Stöbern: Bei Grindr Unlimited und Scruff Pro kostenpflichtig, bei Romeo PLUS lassen sich eigene Besuche verbergen.
- Erweiterte Filter: Bei Hornet und Romeo ausdrücklich Teil des Abos.
Auffällig ist, dass ausgerechnet einige Funktionen, die mit Privatsphäre zu tun haben, Geld kosten: Inkognito-Modus, unsichtbare Profilbesuche, das Zurückziehen von Nachrichten. Für queere Nutzer, die nicht geoutet sind, ist das keine Komfortfrage. Bevor du dafür zahlst, prüfe, was die kostenlosen Einstellungen schon leisten. Oft lässt sich die Entfernung ausblenden oder das Profil ohne Gesichtsfoto führen, ohne dass ein Abo nötig ist.
Kostenfallen bei Abos
Die typischen Fallen sind bei queeren Apps dieselben wie überall:
- Automatische Verlängerung: Romeo und Grindr weisen im App Store darauf hin, dass sich Abos verlängern, wenn du sie nicht rechtzeitig abschaltest. Kündige in den Abo-Einstellungen deines Apple- oder Google-Kontos, nicht nur durch Löschen der App.
- Gratiszeit verfällt: Laut Grindr-Eintrag verfällt ungenutzte Probezeit, wenn du währenddessen ein Abo kaufst.
- Lange Laufzeiten: Das Jahresabo ist pro Monat günstiger, aber nur ein Gewinn, wenn du die App lange nutzt.
- Unterschiedliche Preise je Kanal: Store, Website und Angebote in der App können verschiedene Beträge zeigen. Vergleiche, bevor du kaufst.
Ausführlicher zu Münzen, Einzelkäufen und versteckten Kosten steht im Ratgeber zu versteckten Kosten kostenloser Dating-Apps. Welche Bezahlfunktionen ein echtes Problem lösen und welche nur Sichtbarkeit verkaufen, erklärt der Artikel zu Premiumfunktionen in Dating-Apps. Und wenn du ein Abo schon hast und loswerden willst: So kündigst du ein Dating-Abo.
Datenschutz: Standort, Outing-Risiko und der Fall Grindr
Bei queeren Dating-Apps geht es beim Datenschutz nicht nur um Werbung. Es geht um die Frage, ob Dritte erfahren können, dass du queer bist. Für Menschen, die nicht geoutet sind, die in einem queerfeindlichen Umfeld leben oder reisen, ist das ein reales Risiko.
Warum schon die Nutzung sensibel ist
Die norwegische Datenschutzbehörde Datatilsynet verhängte im Dezember 2021 ein Bußgeld von 65 Millionen norwegischen Kronen gegen Grindr, weil die App Nutzerdaten ohne wirksame Einwilligung an Werbepartner weitergegeben hatte. Das Bezirksgericht Oslo bestätigte das Bußgeld 2024, wie heise berichtete. Nach Ansicht des Gerichts ist schon die Information, dass jemand Grindr nutzt, eine Angabe zur sexuellen Orientierung und damit nach Art. 9 DSGVO besonders geschützt. Das Argument, die Nutzer hätten mit einem Klick auf „Akzeptieren“ eingewilligt, ließ das Gericht nicht gelten. Laut Digital Policy Alert bestätigte am 21. Oktober 2025 auch das Berufungsgericht Borgarting das Bußgeld.
Für dich folgt daraus: Jede queere Dating-App verarbeitet allein durch deine Anmeldung sensible Daten. Die Einzelheiten des Falls und deine Rechte nach der DSGVO, von der Datenauskunft bis zur Beschwerde, stehen im Ratgeber zum Datenschutz beim Online-Dating.
Standort: das größte Einzelrisiko
Viele Apps für Männer zeigen Profile nach Entfernung sortiert. Das ist praktisch, kann aber gefährlich werden. 2019 zeigten Sicherheitsforscher der Firma Pen Test Partners für eine Recherche der BBC laut Global Dating Insights, dass sich unter anderem bei Grindr und Romeo der genaue Standort von Nutzern ermitteln ließ. Mit mehreren Entfernungsangaben aus verschiedenen Richtungen ließ sich die Position eines Profils eingrenzen. Die Anbieter verwiesen damals auf Einstellungen, mit denen sich die Entfernung ausblenden oder ein ungefährer Standort anzeigen lässt. Das Grundproblem bleibt bei jeder App, die Entfernungen anzeigt.
Die Mozilla Foundation verweist in ihrer Datenschutzbewertung von Grindr auf einen Bericht norwegischer Verbraucherschützer von 2020, nach dem die App GPS-Standort, Geschlecht und Alter an Dritte weitergab. Mozillas nüchterner Hinweis: Der einzige Weg, den genauen Standort ganz für dich zu behalten, ist, die Ortungsdienste für die App abzuschalten. Dann siehst du allerdings auch keine Profile in deiner Nähe mehr.
Was du konkret einstellen kannst
- Entfernung ausblenden: In vielen Apps lässt sich die Entfernungsanzeige im eigenen Profil abschalten. Das erschwert das Eingrenzen deines Standorts.
- Standortzugriff begrenzen: Gib der App im Handy nur Zugriff, während sie geöffnet ist, nie dauerhaft im Hintergrund.
- Kein Gesichtsfoto im öffentlichen Profil: Wer nicht geoutet ist, kann mit einem neutralen Bild starten und Gesichtsfotos erst im privaten Chat oder in einem privaten Album zeigen.
- App verbergen: PIN-Sperre und diskretes App-Symbol, wie Grindr sie anbietet, schützen vor neugierigen Blicken aufs Handy.
- Werbe-Tracking abschalten: Auf dem iPhone über die Tracking-Abfrage, auf Android über die Werbe-ID.
- Nach dem Ausstieg Konto löschen: Deinstallieren allein löscht deine Daten nicht.
Schritt für Schritt durch die einzelnen Menüs führt der Ratgeber zu den Privatsphäre-Einstellungen in der Dating-App.
Besonders auf Reisen
Auf Reisen kann eine queere Dating-App auf dem Handy zum Risiko werden, das zu Hause nicht besteht. Grindr begründete die weltweite Freigabe seines diskreten App-Symbols laut Global Dating Insights ausdrücklich mit dem Schutz queerer Nutzer vor Vorurteilen und Verfolgung. Wenn du in so ein Land reist, überleg dir vorher, ob die App auf dem Handy bleiben soll, und lösch sensible Chats und Fotos.
Sicherheit beim Treffen: Fake-Dates und Überfälle
Neben dem Datenschutz gibt es ein Risiko, das queere Männer besonders trifft: Täter legen gefälschte Profile an, um Männer in einen Hinterhalt zu locken, sie auszurauben und zu verletzen.
Was dokumentiert ist
Die Berliner Zeitung berichtete über einen Berliner Musiker, der ein Date über Grindr erwartete. Statt einer Person kamen laut Berliner Kurier mehrere Männer in seine Wohnung, schlugen ihn und raubten ihn aus. Laut Berliner Zeitung war das kein Einzelfall, zuvor war bereits ein queerer Berliner Influencer nach ähnlichem Muster in einen Hinterhalt gelockt worden. In einer Kleinen Anfrage im Bundestag vom September 2026 schreiben Abgeordnete, dass Täter offenbar koordiniert vorgehen, um vor allem schwule Männer über Plattformen wie Grindr in einen Hinterhalt zu locken.
Wie groß das Problem ist, weiß niemand genau. In einer Schriftlichen Anfrage im Berliner Abgeordnetenhaus schreiben die fragenden Abgeordneten, Straftaten im Zusammenhang mit über Datingplattformen angebahnten Kontakten würden, insbesondere zum Nachteil schwuler Männer, häufig nicht angezeigt. Als mögliche Gründe nennen sie die Angst vor einem unfreiwilligen Outing und Scham. Laut der Antwort des Senats auf eine weitere Anfrage lassen sich belastbare Daten zum Ausmaß nicht automatisiert auswerten, mit Verantwortlichen von Grindr wurde aber Kontakt aufgenommen, um über organisierte Überfälle und Schutzmaßnahmen zu sprechen.
Wie du dich schützt
Die beschriebenen Überfälle folgen einem ähnlichen Muster: Kontakt über die App, Treffen in einer Wohnung, statt einer Person tauchen mehrere auf. Genau dort setzen die wichtigsten Regeln an:
- Erstes Treffen an einem öffentlichen Ort. Café, Bar, belebter Platz. Ein Treffen in deiner oder seiner Wohnung ist beim ersten Mal die riskanteste Variante.
- Vorher sprechen oder per Video sehen. Ein kurzer Videoanruf zeigt, ob die Person zu den Fotos passt. Wer jede Form von Anruf verweigert, aber sofort eine Adresse will, ist verdächtig.
- Profil prüfen. Neue Profile ohne Text, mit wenigen Fotos und großem Drängen auf ein sofortiges Treffen verdienen Misstrauen. Eine Verifizierung hilft, ersetzt aber keine Prüfung. Was der Haken belegt und was nicht, steht im Artikel zur Verifizierung in Dating-Apps.
- Vertrauensperson einweihen. Sag jemandem, wo und mit wem du dich triffst, und vereinbare eine Uhrzeit für eine kurze Nachricht.
- Abbrechen, wenn etwas nicht stimmt. Wenn mehr als eine Person auftaucht oder jemand anders als erwartet, öffne nicht die Tür und geh.
- Getränke im Blick behalten. Lass dein Glas nicht unbeaufsichtigt stehen und nimm keine offenen Getränke von jemandem an, den du gerade erst triffst.
Eine ausführliche Checkliste für den Tag des Treffens findest du im Ratgeber zum sicheren ersten Treffen nach dem Online-Dating.
Wenn etwas passiert ist
Erstatte Anzeige, auch wenn du nicht geoutet bist und das schwerfällt. Nur angezeigte Taten fließen in Ermittlungen und Lagebilder ein, und Täter, die koordiniert vorgehen, haben selten nur ein Opfer. Im Notfall gilt die 110. In Berlin nimmt das schwule Anti-Gewalt-Projekt Maneo Meldungen entgegen und berät Betroffene. Wenn dich jemand nach einem Date mit intimen Fotos unter Druck setzt, hilft der Ratgeber zu Sextortion und Erpressung mit intimen Fotos weiter.
So wählst du die passende queere Dating-App
Eine Rangliste hilft bei queeren Dating-Apps wenig, weil die Apps unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Zielen ansprechen. Besser sind ein paar klare Fragen.
Die Kriterien im Einzelnen
Zielgruppe: Ist die App für Menschen gemacht, die du kennenlernen willst? Für schwule und bi Männer sind Grindr, Romeo, Hornet und Scruff naheliegend. Für Frauen, die Frauen daten, und für nicht-binäre Menschen eher HER, Zoe, Lex oder Lesarion. Wenn du dich keiner dieser Gruppen eindeutig zuordnest oder Menschen verschiedener Geschlechter daten möchtest, sind Taimi oder eine Mainstream-App mit offenen Einstellungen oft die einfachere Wahl.
Prinzip: Willst du schnell und in der Nähe jemanden treffen, passen Raster-Apps. Suchst du eher eine Beziehung oder Gespräche, helfen Apps mit ausführlicheren Profilen, Filtern oder Texten, etwa Romeo, OkCupid oder Lex.
Dichte vor Ort: Eine App nützt nur, wenn dort Menschen in deiner Gegend aktiv sind. Außerhalb großer Städte kann eine Mainstream-App mit queeren Filtern mehr bringen als eine spezialisierte App mit wenigen Profilen. Probier es mit der Gratisversion aus, bevor du zahlst.
Gratis-Umfang: Prüfe, ob du ohne Abo chatten kannst. Bei Romeo ist das laut App Store unbegrenzt möglich, bei HER sind laut deutschem Store alle Hauptfunktionen kostenlos.
Datenschutz: Lies vor der Anmeldung, wer hinter der App steht, wo die Daten verarbeitet werden und ob sich Entfernung, Standort und Profilbesuche ohne Abo verbergen lassen. Seit HER zur Match Group gehört, liegt eine der großen Apps für queere Frauen beim selben Konzern wie Tinder, Hinge und OkCupid. Das ist für sich kein Problem, aber gut zu wissen.
Sicherheitsfunktionen: Melden, Blockieren, Verifizierung, PIN-Sperre, privates Album. Je mehr davon ohne Abo verfügbar ist, desto besser.
Eine kurze Entscheidungshilfe
| Wenn du ... | dann schau dir zuerst an |
|---|---|
| als Mann Männer in der Nähe treffen willst | Grindr, Hornet, Scruff |
| als Mann eher Profile mit Text und Suchfiltern magst | Romeo |
| als Frau oder nicht-binärer Mensch Frauen daten willst | HER, Zoe, Lesarion |
| lieber über Texte als über Fotos gefunden werden willst | Lex, OkCupid |
| bi, pan oder nicht-binär bist und offen suchst | Taimi, Hinge, Bumble, OkCupid |
| außerhalb einer Großstadt wohnst | zusätzlich eine Mainstream-App mit queeren Einstellungen |
Viele nutzen zwei Apps parallel, etwa eine spezialisierte und eine große Mainstream-App. Das erhöht die Chancen, kostet aber Zeit. Bezahle dann höchstens für eine der beiden, und zwar für die, in der du nachweislich die meisten Gespräche hast.
Fazit: Zielgruppe und Datenschutz zuerst, das Abo zuletzt
Queere Dating-Apps sind kein Einheitsmarkt. Für schwule, bi und queere Männer gibt es mit Grindr, Romeo, Hornet und Scruff ein breites Angebot, für Frauen, die Frauen daten, und nicht-binäre Menschen mit HER, Zoe, Lex und Lesarion ein kleineres, Taimi und die großen Mainstream-Apps decken alle dazwischen ab. Fast alle lassen sich gratis nutzen, bezahlt wird für Komfort, Sichtbarkeit und auffällig oft für Privatsphäre. Belegte Euro-Preise gibt es im deutschen App Store vor allem für Romeo: 9,99 Euro für 30 Tage, 83,99 Euro für ein Jahr (Stand Oktober 2026).
Wichtiger als jeder Preis ist bei einer queer dating app der Schutz deiner Daten. Schon die Nutzung kann deine Orientierung verraten, das haben norwegische Gerichte im Fall Grindr bestätigt. Begrenze den Standortzugriff, blende die Entfernung aus, zeig Gesichtsfotos erst, wenn du jemandem vertraust, und triff Unbekannte beim ersten Mal an einem öffentlichen Ort. Wähle die App nach Zielgruppe und Prinzip, teste die Gratisversion und schließe ein Abo erst ab, wenn du weißt, dass in deiner Gegend die richtigen Menschen aktiv sind.
Häufige Fragen
Welche Dating-App ist für lesbische Frauen gedacht?
Für lesbische, bi und queere Frauen sowie nicht-binäre Menschen gibt es eigene Apps wie HER, Zoe, Lex und Lesarion. HER beschreibt sich als App für queere Frauen und nicht-binäre Menschen und gehört seit Mai 2025 zur Match Group. Zoe richtet sich nach eigener Aussage an lesbische, bi und queere Frauen sowie trans und nicht-binäre Menschen, die Frauen daten. Lex arbeitet mit Textanzeigen statt Fotos.
Sind queere Dating-Apps kostenlos?
Die bekannten queeren Apps lassen sich kostenlos laden und im Kern nutzen, Geld verdienen sie mit Abos und Einzelkäufen. Bei Romeo bleibt laut App Store das Chatten unbegrenzt gratis, PLUS kostet dort 9,99 Euro für 30 Tage (Stand Oktober 2026). Kostenpflichtig sind meist Werbefreiheit, mehr Profile, erweiterte Filter, Inkognito-Modus und die Liste, wer dich angesehen hat.
Ist Grindr sicher?
Grindr bietet Schutzfunktionen wie eine PIN-Sperre und ein unauffälliges App-Symbol. Beim Datenschutz hat die App eine belastete Vorgeschichte: Die norwegische Datenschutzbehörde verhängte 2021 ein Bußgeld von 65 Millionen Kronen wegen der Weitergabe von Nutzerdaten an Werbepartner, Gerichte bestätigten es. Dazu kommen Überfälle, bei denen Täter Männer über gefälschte Profile in einen Hinterhalt locken.
Kann ich als queerer Mensch auch Tinder, Hinge oder Bumble nutzen?
Ja. Tinder, Hinge, Bumble und OkCupid lassen dich Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung angeben und einstellen, wem du gezeigt wirst. Hinge bietet zum Beispiel Mann, Frau und nicht-binär als Grundauswahl mit genaueren Angaben. Der Nachteil: Die queere Zielgruppe ist dort ein Teil der Nutzerschaft, die Suche kann also mühsamer sein als in einer spezialisierten App.
Wie schütze ich mich vor einem Überfall bei einem Grindr-Date?
Triff Unbekannte beim ersten Mal an einem öffentlichen Ort statt in deiner oder seiner Wohnung, telefoniere oder mach vorher einen Videoanruf und sag einer Vertrauensperson, wo du bist. Wenn plötzlich andere oder mehrere Personen auftauchen, brich ab. Ist etwas passiert, erstatte Anzeige: Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus weisen darauf hin, dass solche Taten aus Angst vor einem Outing oft nicht angezeigt werden.
Quellen
- HER: Queer, Bi & Lesben Dating (App Store Deutschland), Apple App Store
- Match Group Acquires 'Her' Dating App for Queer Women, Bloomberg
- HER joins Match Group as dating giants eye queer platforms, Global Dating Insights
- Grindr - Gay Dating & Chat (App Store USA), Apple App Store
- Grindr Safety, Grindr
- Grindr makes discreet icon safety feature available worldwide, Global Dating Insights
- ROMEO - Gay Dating & Chat (App Store Deutschland), Apple App Store
- Hornet - Gay Dating & Chat (App Store), Apple App Store
- Scruff (app), Wikipedia
- Privacy Not Included: Scruff, Mozilla Foundation
- Zoe, #1 Lesbian Dating App, Zoe
- Lex (app), Wikipedia
- LESARION - lesbian dating (App Store), Apple App Store
- Taimi: LGBTQ+ Dating & Chat (App Store Deutschland), Apple App Store
- Tinder: Neues Transgender-Update für mehr Gleichheit, Macwelt
- Tinder adds sexual orientation and gender identity to its profiles, TechCrunch
- Gender and Sexuality on Profiles, Hinge Hilfe-Center
- Here Are Bumble's Inclusive Gender Identity Options, Bumble
- Bumble drops women-first messaging rule, Global Dating Insights
- OkCupid unveils new options for gender, sexuality, The Advocate
- Datenschutz: Norwegisches Gericht bestätigt Millionenstrafe gegen Grindr, heise online
- Datatilsynet investigation into Grindr for disclosure of user information to third parties, Digital Policy Alert
- Privacy Not Included: Grindr, Mozilla Foundation
- Grindr and Romeo found to expose location data in BBC investigation, Global Dating Insights
- Angriff auf Berliner Musiker bei Grindr-Date: Hat einfach auf mich eingeschlagen, Berliner Zeitung
- Grindr-Überfall auf Berliner Musiker, Berliner Kurier
- Schriftliche Anfrage S19-25688, Abgeordnetenhaus Berlin
- Schriftliche Anfrage S19-26296, Abgeordnetenhaus Berlin
- Drucksache 21/8013 (Kleine Anfrage), Deutscher Bundestag
Zuletzt aktualisiert am 30. Oktober 2026

