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Kosten und Verträge

Dating-Abo kündigen: Wege, Fristen und Muster für die Kündigung

Dating-Abo kündigen, aber wo? So beendest du Web- und In-App-Abos fristgerecht, mit Musterschreiben und Hilfe, wenn der Anbieter nicht bestätigt.

Mira Hoffmann
Mira Hoffmann
Redaktionsleitung und Testleitung · 20. September 2026 · 22 Min. Lesezeit
Person sitzt am Laptop, auf dem Bildschirm erscheint eine Zahlungsmeldung

Ein Dating-Abo kündigen ist in den meisten Fällen eine Sache von wenigen Minuten, wenn du an der richtigen Stelle kündigst. Genau daran scheitern viele: Sie löschen die App, schreiben dem Support oder deaktivieren ihr Profil und wundern sich, dass im nächsten Monat trotzdem wieder abgebucht wird. Der entscheidende Punkt ist der Zahlweg. Hast du in der App über Apple oder Google bezahlt, ist dein Vertragspartner für die Zahlung der Store, und dort musst du kündigen. Hast du auf der Website des Anbieters gebucht, kündigst du beim Anbieter selbst, über den gesetzlich vorgeschriebenen Kündigungsbutton oder in Textform. Danach brauchst du eine Bestätigung, die du aufbewahrst, bis die letzte Abbuchung ausgeblieben ist. Wie lange du gebunden bist, regelt seit März 2022 das Gesetz für faire Verbraucherverträge deutlich strenger als früher: Nach der ersten Laufzeit ist ein neuer Vertrag jederzeit mit höchstens einem Monat Frist kündbar.

Dating-Abo kündigen: Erst klären, wo du bezahlt hast

Bevor du irgendetwas kündigst, öffne die Kaufbestätigung in deinem E-Mail-Postfach. Kam sie von Apple oder Google, ist es ein In-App-Abo. Kam sie von der Plattform selbst, hast du direkt beim Anbieter gebucht. Diese Unterscheidung bestimmt den gesamten weiteren Weg. Findest du keine Bestätigung und kannst eine Abbuchung keinem Dienst zuordnen, hilft der Artikel zur unbekannten Abbuchung einer Dating-App beim Entschlüsseln des Buchungstexts.

Die Kündigungswege im Überblick

Wo du bezahlt hastWo du kündigstWas nicht reichtWas du als Nachweis sicherst
App Store (iPhone, iPad)Einstellungen, dein Name, Abonnements, Abo auswählen, „Abo kündigen“App löschen, Profil löschen, E-Mail an den AnbieterScreenshot der Abo-Übersicht mit Ablaufdatum, Bestätigungsmail von Apple
Google Play (Android)Play-Store-App, Profilbild, Zahlungen und Abos, Abos, Abo auswählen, „Abo kündigen“, oder play.google.com im BrowserApp deinstallieren, Profil löschenScreenshot der Abo-Übersicht, Bestätigungsmail von Google
Website des AnbietersKündigungsbutton „Verträge hier kündigen“ oder Kündigung in Textform (E-Mail, Brief)Telefonat ohne schriftliche Kündigung, Profil deaktivierenKündigungsbestätigung, gesendete E-Mail, Screenshot der Bestätigungsseite
Mobilfunkrechnung oder anderer VermittlerBeim Unternehmen, über das abgerechnet wirdKündigung nur beim Dating-AnbieterBestätigung des abrechnenden Unternehmens
PayPal-Abo oder automatische ZahlungBeim Anbieter kündigen, die automatische Zahlung zusätzlich in PayPal beendenNur die Zahlung stoppen, ohne zu kündigenKündigungsbestätigung und Status der automatischen Zahlung

Wer mehrere Wege genutzt hat, etwa einmal ein Monatsabo in der App und später ein Paket auf der Website, hat womöglich zwei getrennte Verträge. Dann musst du beide kündigen, jeden an seiner Stelle.

Web-Abo: direkt beim Anbieter

Bei einer Buchung über die Website ist der Dating-Anbieter dein Vertragspartner. Seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln Laufzeit, Verlängerung und Kündigungsfrist, allerdings nur im Rahmen dessen, was das Gesetz erlaubt. Für die Kündigung stehen dir zwei gleichwertige Wege offen: der Kündigungsbutton auf der Website und eine Kündigung in Textform, etwa per E-Mail an die in Impressum oder AGB genannte Adresse. Welcher Weg sich anbietet, hängt davon ab, wie gut der Button umgesetzt ist und ob du einen sauberen Nachweis bekommst.

In-App-Abo: über App Store oder Google Play

Hast du in der App auf „Premium kaufen“ getippt und mit deinem Apple-Konto oder über Google Play bezahlt, läuft das Abo über den Store. Der Anbieter kann es in diesem Fall meist gar nicht selbst beenden, weil er keinen Zugriff auf die Zahlung hat. Apple beschreibt in seiner Hilfe, dass du Abos, die du mit einer App aus dem App Store abgeschlossen hast, auf dem iPhone unter Einstellungen, dein Name, Abonnements verwaltest und dort kündigst. Bei einem Probeabo empfiehlt Apple, mindestens 24 Stunden vor dem Ende der Testphase zu kündigen, wenn es sich nicht verlängern soll.

Google schreibt in der Play-Hilfe ausdrücklich, dass das Deinstallieren einer App das Abo nicht kündigt. Gekündigt wird in der Abo-Übersicht von Google Play, auf dem Handy oder im Browser. Nach der Kündigung kannst du die bezahlten Funktionen laut Google bis zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums weiter nutzen. Taucht das Abo in deiner Liste gar nicht auf, wurde es wahrscheinlich nicht über diesen Store abgeschlossen, sondern über ein anderes Konto, die Website des Anbieters oder einen anderen Zahlungsweg.

Abo über einen Vermittler

Manche Abos laufen über die Mobilfunkrechnung oder über ein anderes Unternehmen, das die Zahlung abwickelt. Apple weist für diesen Fall darauf hin, dass du dich an den Mobilfunkanbieter oder das andere Unternehmen wenden musst. Für dich heißt das: Kündige dort, wo die Rechnung herkommt, und informiere zur Sicherheit auch den Dating-Anbieter.

Laufzeit, Verlängerung und Kündigungsfrist nach dem Gesetz

Die meisten Dating-Abos sind Laufzeitverträge: Du buchst einen Monat, drei Monate, sechs oder zwölf Monate, und wenn du nicht kündigst, verlängert sich der Vertrag. Diese automatische Verlängerung ist nicht verboten. Das Gesetz begrenzt aber, wie sie aussehen darf, und dafür ist entscheidend, wann du den Vertrag geschlossen hast.

Verträge seit dem 1. März 2022

Mit dem Gesetz für faire Verbraucherverträge hat der Gesetzgeber § 309 Nr. 9 BGB geändert. Seit dem 1. März 2022 gilt für neue Verträge über regelmäßige Dienstleistungen, also auch für Dating-Abos, in Allgemeinen Geschäftsbedingungen Folgendes:

  • Die erste Laufzeit darf höchstens zwei Jahre betragen.
  • Die Kündigungsfrist zum Ende der ersten Laufzeit darf höchstens einen Monat betragen.
  • Eine stillschweigende Verlängerung ist nur noch auf unbestimmte Zeit erlaubt, und du musst den verlängerten Vertrag jederzeit mit einer Frist von höchstens einem Monat kündigen können.

Die Verbraucherzentrale fasst das so zusammen, dass sich Verträge nach Ablauf der Mindestlaufzeit nicht mehr um ein weiteres Jahr verlängern dürfen und danach monatlich kündbar sind. Hast du also ein Halbjahresabo abgeschlossen und die Frist zum Ende verpasst, bist du nicht für weitere sechs Monate gebunden. Du kündigst mit höchstens einem Monat Frist und zahlst bis dahin weiter. Klauseln, die davon zu deinem Nachteil abweichen, sind in AGB unwirksam.

Altverträge vor März 2022

Für Verträge, die bis Ende Februar 2022 geschlossen wurden, gilt die alte Fassung von § 309 Nr. 9 BGB weiter. Damals durften sich Verträge per AGB um bis zu ein Jahr verlängern, und die Kündigungsfrist durfte bis zu drei Monate betragen. Das heißt nicht, dass jede alte Klausel wirksam ist. Auf eine Sammelklage des Verbraucherzentrale Bundesverbands hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 17. Juli 2025 (Az. III ZR 388/23) entschieden, dass Parship Verträge mit sechs Monaten Erstlaufzeit nicht automatisch um zwölf Monate verlängern durfte. Betroffen sind laut Verbraucherzentrale Parship-Verträge, die bis Februar 2022 geschlossen wurden, Mitglieder mit anderer Laufzeit, etwa Zwölfmonatsverträgen, profitieren nicht. Ein Recht zur fristlosen Kündigung hat der BGH in demselben Verfahren dagegen nicht anerkannt. Hast du noch einen Altvertrag mit ähnlicher Klausel, lohnt sich ein genauer Blick auf die Verlängerungsregel und auf die Informationen der Verbraucherzentrale zu diesem Verfahren.

In-App-Abos: Verlängerung im Rhythmus des Abos

Abos über Apple und Google verlängern sich im gebuchten Rhythmus, also monatlich, vierteljährlich oder jährlich, bis du sie kündigst. Nach der Kündigung läuft das Abo bis zum Ende des bezahlten Zeitraums weiter und endet dann. Eine anteilige Erstattung für den laufenden Zeitraum ist dabei nicht vorgesehen. Plane deshalb rechtzeitig vor dem nächsten Verlängerungsdatum, das du in der Abo-Übersicht des Stores siehst.

Die Frist richtig berechnen

Für die Frist zählt in der Regel, wann deine Kündigung beim Anbieter ankommt, nicht wann du sie abschickst. Ein Beispiel: Deine erste Laufzeit endet am 15. Dezember, die AGB nennen eine Kündigungsfrist von einem Monat zum Laufzeitende. Dann muss die Kündigung spätestens am 15. November zugegangen sein. Kündigst du erst am 20. November, verlängert sich der Vertrag zwar, bei einem seit März 2022 geschlossenen Vertrag aber nur auf unbestimmte Zeit. Du kannst dann sofort wieder mit höchstens einem Monat Frist kündigen und zahlst nur diesen einen Monat zusätzlich.

So findest du die nötigen Angaben schnell:

  1. Öffne die Bestätigungsmail vom Vertragsschluss und such nach Laufzeit, Startdatum und Preis.
  2. Such in den AGB nach den Begriffen „Laufzeit“, „Verlängerung“ und „Kündigung“.
  3. Notiere das Ende der aktuellen Laufzeit und zieh die Kündigungsfrist ab.
  4. Trag dir eine Erinnerung zwei Wochen vor diesem Stichtag ein, damit du Zeit für eine zweite Kündigung hast, falls die erste nicht bestätigt wird.

Singlebörse oder Partnervermittlung

Die Verbraucherzentrale unterscheidet zwei Vertragsarten: Bei Singlebörsen suchst du selbst aktiv nach Menschen, bei Partnervermittlungen bekommst du Partnervorschläge, die nach deinen Angaben ausgewählt werden. Für beide gelten laut Verbraucherzentrale unterschiedliche Regeln bei der Kündigung: Fristlos kündigen kannst du normalerweise nur aus besonderen Gründen, und ob ein außerordentliches Kündigungsrecht besteht, hängt davon ab, welche Art von Vermittlung du nutzt. Für Parship hat der BGH im oben genannten Verfahren ein solches Sonderrecht verneint. Ob es in deinem Fall besteht, hängt vom konkreten Vertrag ab. Wie sich klassische Agentur und Online-Portal dabei unterscheiden, erklärt der Ratgeber Partnervermittlung kündigen. Mehr zu Preismodellen und Vertragsbedingungen von Vermittlungen steht im Artikel über Partnervermittlung und ihre Kosten.

Der Kündigungsbutton nach § 312k BGB

Seit dem 1. Juli 2022 müssen Unternehmen, die über eine Website kostenpflichtige Dauerverträge mit Verbrauchern abschließen, die Kündigung genauso einfach machen. § 312k BGB schreibt dafür einen festen Ablauf vor, den die Verbraucherzentrale in vier Schritten beschreibt.

So muss die Online-Kündigung aussehen

  1. Die Kündigungsschaltfläche: Auf der Website muss ein gut lesbarer Button mit der Beschriftung „Verträge hier kündigen“ oder einer entsprechend eindeutigen Formulierung stehen. Er muss ständig verfügbar sowie unmittelbar und leicht zugänglich sein.
  2. Die Bestätigungsseite: Der Button führt direkt auf eine Seite, auf der du angibst, ob du ordentlich oder außerordentlich kündigst (bei einer außerordentlichen Kündigung mit Grund), wer du bist, welchen Vertrag du meinst, zu wann du kündigen willst und wohin die Bestätigung gehen soll.
  3. Die Bestätigungsschaltfläche: Am Ende steht ein Button mit der Aufschrift „jetzt kündigen“ oder einer gleich eindeutigen Formulierung. Steht dort nur „senden“ oder „abschicken“, hat das Unternehmen die Online-Kündigung laut Verbraucherzentrale nicht korrekt umgesetzt.
  4. Die Bestätigung: Direkt nach dem Klick muss dir das Unternehmen den Eingang deiner Kündigung mit Datum und Uhrzeit sowie den Zeitpunkt, zu dem der Vertrag endet, in Textform bestätigen, in der Regel per E-Mail. Du musst die Kündigungserklärung außerdem so speichern können, dass du sie später noch hast.

Gibst du keinen Termin an, wirkt die Kündigung im Zweifel zum frühestmöglichen Zeitpunkt. Du musst also nicht selbst ausrechnen, wann dein Vertrag frühestens enden kann.

Wenn der Button fehlt oder falsch umgesetzt ist

Fehlen Button oder Bestätigungsseite oder entsprechen sie nicht den gesetzlichen Vorgaben, kannst du den Vertrag nach § 312k Abs. 6 BGB jederzeit und ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. Das ist eine der wenigen Situationen, in denen eine fristlose Kündigung ohne weiteren Grund möglich ist. Wenn du dich darauf berufen willst, schreib das ausdrücklich in deine Kündigung und mach vorher Screenshots von der Website: wo der Button fehlt, wie er beschriftet ist, oder welche zusätzlichen Hürden der Ablauf aufbaut. Diese Bilder sind später dein Nachweis.

Der Button gilt für Verträge, die über eine Website geschlossen werden. Bei In-App-Abos über Apple oder Google ist die Abo-Verwaltung des Stores der Weg, über den du die Zahlung beendest. Hast du über die Website des Anbieters gebucht, nutzt aber vor allem die App, gilt für dich trotzdem der Weg über die Website.

Telefon, Login und Halteangebote

Das Gesetz zählt auf, welche Angaben die Bestätigungsseite abfragt. Ein Anruf bei der Hotline gehört nicht dazu. Stehen auf der Bestätigungsseite Rückhalteangebote wie Rabatte oder Pausen, ist die Online-Kündigung laut Verbraucherzentrale nicht richtig umgesetzt, und du kannst ohne Frist kündigen. Solche Angebote kannst du ignorieren. Entscheidend ist, dass du am Ende auf „jetzt kündigen“ klickst und eine Bestätigung bekommst. Wenn du unsicher bist, ob eine Gestaltung zulässig ist, kündige parallel per E-Mail, dann hast du in jedem Fall einen zweiten Nachweis.

Schritt für Schritt: So kündigst du dein Dating-Abo richtig

Die folgende Reihenfolge funktioniert für fast alle Plattformen, egal ob Singlebörse oder Dating-App.

  1. Zahlweg prüfen. Schau in Kaufbestätigung und Kontoauszug nach, wer abbucht: Apple, Google, der Anbieter, PayPal oder ein Vermittler.
  2. Alle Verträge finden. Prüfe die Abo-Übersicht deines Smartphones und dein Kundenkonto auf der Website. Zusatzpakete wie Sichtbarkeitsoptionen oder Profil-Boosts können eigene Verträge mit eigener Laufzeit sein.
  3. Laufzeit und Frist notieren. Ende der aktuellen Laufzeit, Kündigungsfrist und das daraus folgende späteste Kündigungsdatum.
  4. An der richtigen Stelle kündigen. In-App-Abo im Store, Web-Abo über den Kündigungsbutton oder per E-Mail an die Kündigungsadresse aus AGB oder Impressum.
  5. Nachweis sichern. Screenshot der Bestätigungsseite, der gesendeten E-Mail und der Abo-Übersicht mit dem neuen Ablaufdatum.
  6. Bestätigung abwarten. Nach dem Kündigungsbutton muss die Bestätigung sofort kommen. Bei einer E-Mail-Kündigung warte einige Werktage und hake dann nach.
  7. Löschung gesondert verlangen. Wenn du auch dein Profil und deine Daten loswerden willst, fordere die Löschung ausdrücklich zusätzlich zur Kündigung.
  8. Kontoauszug kontrollieren. Prüfe nach dem Vertragsende, ob tatsächlich keine Abbuchung mehr kommt. Bewahre alle Nachweise bis dahin auf.

Die Kündigung musst du nicht begründen. Eine ordentliche Kündigung zum nächstmöglichen Termin braucht keinen Grund, und lange Erklärungen machen sie nicht wirksamer.

Musterformulierung für die Kündigung

Für eine Kündigung per E-Mail oder Brief reicht ein kurzer, eindeutiger Text. Die folgende Vorlage kannst du anpassen. Setz deine eigenen Daten in die Klammern ein und lass weg, was nicht passt.

Betreff: Kündigung meiner Mitgliedschaft, Kundennummer [Nummer]

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich meinen Vertrag über die Mitgliedschaft bei [Name der Plattform] fristgerecht zum nächstmöglichen Termin.

Name: [Vorname Nachname] E-Mail-Adresse im Kundenkonto: [Adresse] Benutzername oder Kundennummer: [Angabe]

Bitte bestätigen Sie mir den Eingang dieser Kündigung und das genaue Datum der Vertragsbeendigung in Textform an die oben genannte E-Mail-Adresse. Einer weiteren Verlängerung oder Abbuchung nach diesem Datum widerspreche ich.

Mit freundlichen Grüßen [Vorname Nachname] [Datum]

Zusatz, wenn der Kündigungsbutton fehlt

Hast du online abgeschlossen und findest keinen gesetzeskonformen Button, kannst du den ersten Satz ersetzen: „Hiermit kündige ich meinen Vertrag gemäß § 312k Abs. 6 BGB mit sofortiger Wirkung, da auf Ihrer Website keine den gesetzlichen Vorgaben entsprechende Kündigungsschaltfläche bereitgestellt wird.“ Häng die Screenshots als Beleg an. Ob die Voraussetzungen in deinem Fall vorliegen, kannst du bei Zweifeln von einer Verbraucherzentrale prüfen lassen.

Zusatz, wenn du auch die Löschung willst

Füge einen eigenen Absatz an: „Zusätzlich verlange ich die Löschung meines Kontos und meiner personenbezogenen Daten nach Art. 17 DSGVO und bitte um Bestätigung.“ Was danach mit Fotos, Chats und Backups passiert und welche Ausnahmen es gibt, erklärt der Artikel Dating-App-Konto löschen statt nur deaktivieren.

Textform, E-Mail, Brief: Welche Form reicht

Für ein Dating-Abo, das du als Verbraucher geschlossen hast, darf der Anbieter in seinen AGB keine strengere Form als die Textform verlangen. Das regelt § 309 Nr. 13 BGB. Textform bedeutet, dass deine Erklärung lesbar auf einem dauerhaften Datenträger abgegeben wird und erkennbar ist, wer sie abgibt. Eine E-Mail erfüllt das, ein Formular auf der Website mit Bestätigung ebenso. Eine eigenhändige Unterschrift ist dafür nicht nötig.

Was als Nachweis am besten taugt

Rechtlich reicht die E-Mail, im Streit zählt aber, ob du den Zugang beweisen kannst. Nach Stärke des Nachweises sortiert:

  • Bestätigung des Anbieters: Am besten ist eine schriftliche Bestätigung mit Beendigungsdatum. Damit ist die Frage erledigt.
  • Kündigungsbutton mit Bestätigungsmail: Die gesetzlich vorgeschriebene Bestätigung enthält Datum und Uhrzeit des Eingangs.
  • Einwurf-Einschreiben: Es belegt die Zustellung, nicht den Inhalt. Behalte deshalb eine Kopie des Schreibens und notiere, was im Umschlag war.
  • E-Mail ohne Antwort: Sie belegt, dass du gesendet hast, aber nicht sicher, dass sie angekommen ist. Speichere sie trotzdem mit Datum und Uhrzeit.
  • Telefonat: Als Kündigungsweg ungeeignet, weil du im Nachhinein kaum beweisen kannst, was gesagt wurde.

Verlangen darf der Anbieter ein Einschreiben nicht, denn § 309 Nr. 13 BGB verbietet in AGB auch besondere Zugangserfordernisse. Freiwillig ist es aber ein guter Zusatznachweis, wenn kein sicherer Online-Weg zur Verfügung steht. Bei einer knappen Frist ist eine Kombination sinnvoll: Kündigungsbutton oder E-Mail sofort, Einschreiben zusätzlich.

Was tun, wenn der Anbieter die Kündigung nicht bestätigt

Ausbleibende Bestätigungen sind ärgerlich, aber selten ein Grund zur Panik. Wichtig ist, dass du strukturiert vorgehst und alles dokumentierst.

Erste Schritte

Prüfe zuerst den Spam-Ordner und das Postfach der E-Mail-Adresse, die in deinem Kundenkonto hinterlegt ist. Schau in dein Kundenkonto, ob dort ein Vertragsende angezeigt wird. Bei In-App-Abos prüfst du die Abo-Übersicht von Apple oder Google: Steht dort ein Ablaufdatum, ist die Kündigung angekommen, auch wenn der Dating-Anbieter selbst nichts schreibt.

Hast du über den Kündigungsbutton gekündigt, muss die Bestätigung nach § 312k BGB sofort auf elektronischem Weg kommen. Bleibt sie aus, sichere den Screenshot der Bestätigungsseite und kündige zusätzlich per E-Mail.

Nachfassen mit Frist

Kommt nach einigen Werktagen keine Antwort, schick die Kündigung erneut. Verweise auf deine erste Nachricht mit Datum und Uhrzeit und setze eine konkrete Frist für die Bestätigung, zum Beispiel zwei Wochen. Ist die Kündigungsfrist knapp, schick das zweite Schreiben zusätzlich als Einwurf-Einschreiben. Eine Formulierung dafür: „Mit E-Mail vom [Datum] habe ich meinen Vertrag gekündigt. Eine Bestätigung habe ich bisher nicht erhalten. Ich bitte Sie, mir die Kündigung und das Datum der Vertragsbeendigung bis zum [Datum] in Textform zu bestätigen.“

Wenn trotzdem weiter abgebucht wird

Bucht der Anbieter nach dem Vertragsende weiter ab, fordere das Geld schriftlich zurück und häng deine Kündigung als Beleg an. Eine SEPA-Lastschrift kannst du nach § 675x BGB zusätzlich innerhalb von acht Wochen ab der Belastung über deine Bank erstatten lassen. Die Wege für Kreditkarte, PayPal, App Store und Google Play stehen im Artikel zur unbekannten Abbuchung einer Dating-App. Eine zurückgeholte Zahlung beendet keinen Vertrag, die Kündigung bleibt notwendig.

Hilfe holen

Reagiert der Anbieter überhaupt nicht oder bestreitet er die Kündigung, ist eine Verbraucherzentrale die richtige Anlaufstelle. Dort kannst du deine Unterlagen prüfen lassen und bekommst eine Einschätzung zu deinem Fall. Die Verbraucherzentrale Hamburg weist darauf hin, dass es bei Anbietern mit Sitz im Ausland oft deutlich schwieriger ist, Rückzahlungen durchzusetzen. Ein Blick ins Impressum vor dem Abschluss erspart dir hier viel Ärger.

Post vom Inkassobüro

Kommt nach einer bestätigten Kündigung ein Inkassoschreiben, zahl nicht vorschnell, nur um Ruhe zu haben. Prüfe, ob der geforderte Zeitraum nach deinem Vertragsende liegt. Ist das so, widersprich der Forderung schriftlich und häng Kündigung und Bestätigung an. Informiere zusätzlich den Anbieter. Lass dich von kurzen Fristen im Schreiben nicht unter Druck setzen, eine sachliche und zügige Antwort reicht. Bei hartnäckigen Fällen hilft wieder die Verbraucherzentrale. Wie du Inkassokosten, Fake-Inkasso, Mahnbescheid und Schufa-Drohung einordnest, erklärt der Ratgeber zu Inkasso von der Singlebörse.

Widerruf, Rückerstattung und außerordentliche Kündigung

Eine Kündigung beendet den Vertrag für die Zukunft. Geld für bereits bezahlte Zeiträume bekommst du damit in der Regel nicht zurück, Abbuchungen nach dem wirksamen Vertragsende dagegen schon (siehe oben). Daneben gibt es zwei Fälle, die du kennen solltest.

Widerruf in den ersten 14 Tagen

Hast du das Abo online abgeschlossen, hast du als Verbraucher grundsätzlich ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Der Widerruf ist etwas anderes als die Kündigung: Er macht den Vertrag rückgängig. Hast du verlangt, die Plattform schon während der Frist zu nutzen, kann der Anbieter für die genutzte Zeit Wertersatz verlangen. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs gegen Parship (8. Oktober 2020, C-641/19) ist er grundsätzlich zeitanteilig zu berechnen, eine hohe Pauschale ist damit nicht gedeckt. Seit dem 19. Juni 2026 müssen Unternehmen, die Fernabsatzverträge über eine Online-Benutzeroberfläche schließen, nach § 356a BGB außerdem eine elektronische Widerrufsfunktion bereitstellen. Sie muss mit „Vertrag widerrufen“ oder einer gleich eindeutigen Formulierung beschriftet sein und während der Widerrufsfrist ständig verfügbar sein. Nach dem Widerruf bekommst du eine Eingangsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger, etwa per E-Mail. Wie die Frist läuft, was Wertersatz konkret bedeutet und wie du Widerruf und Kündigung kombinierst, erklärt der Artikel zum Widerrufsrecht bei Dating-Apps.

Bei In-App-Käufen über Apple oder Google läuft eine Rückerstattung über den jeweiligen Store. Dort stellst du einen Antrag, über den der Store entscheidet.

Außerordentliche Kündigung

Neben der ordentlichen Kündigung zum Laufzeitende gibt es die außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund. Sie kommt etwa in Betracht, wenn der Anbieter die vereinbarte Leistung dauerhaft nicht erbringt oder Preise ohne vertragliche Grundlage einseitig erhöht. Ob ein wichtiger Grund vorliegt, ist immer eine Frage des Einzelfalls. Begründe eine außerordentliche Kündigung konkret und kündige sicherheitshalber hilfsweise zum nächstmöglichen ordentlichen Termin. Dann endet der Vertrag spätestens regulär, auch wenn der Anbieter den Grund nicht anerkennt. Den Sonderfall des fehlenden Kündigungsbuttons kennst du bereits aus dem Abschnitt zu § 312k BGB. Für alle anderen Gründe gilt: Bei größeren Beträgen lass dich beraten, dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung.

Feels, Pure, Boo und andere Apps: den richtigen Kündigungsweg finden

Viele suchen nach einer Anleitung für eine bestimmte App, etwa „feels dating app abo kündigen“, „pure dating app abo kündigen“, „boo dating abo kündigen“, „w dating abo kündigen“, „dating finder abo kündigen“ oder „aktiv und verliebt abo kündigen“. Für diese Plattformen haben wir den Kündigungsweg nicht einzeln anhand von Anbieterquellen geprüft. Der Weg lässt sich aber zuverlässig selbst herausfinden, weil er fast immer am Zahlweg hängt.

So gehst du bei jeder App vor

  1. Store-Abos prüfen. Öffne auf dem iPhone Einstellungen, dein Name, Abonnements. Auf Android öffnest du Google Play, tippst auf dein Profilbild und dann auf Zahlungen und Abos. Steht die App dort, kündigst du dort.
  2. Kundenkonto der Website prüfen. Steht die App nicht in der Store-Liste, hast du wahrscheinlich über die Website, PayPal oder ein anderes Konto gebucht. Melde dich auf der Website an und such nach „Mitgliedschaft“, „Abo“ oder „Verträge hier kündigen“.
  3. Andere Konten prüfen. Hast du mehrere Apple- oder Google-Konten, etwa ein altes Handy oder ein Familienkonto, schau dort nach. Ein Abo, das über ein anderes Konto läuft, siehst du in deiner eigenen Übersicht nicht.
  4. AGB und Hilfe-Seite der App lesen. Such in den AGB nach „Kündigung“ und „Laufzeit“. Dort steht auch, an welche Adresse eine Kündigung in Textform gehen soll.
  5. Betreiberfirma ermitteln. Steht im Impressum der App eine andere Firma als der App-Name, ist das dein Vertragspartner. An diese Firma richtest du eine Kündigung in Textform.

Wenn eine App keinen Kündigungsweg zeigt

Findest du weder eine Store-Buchung noch einen Kündigungsbutton noch eine Kündigungsadresse, kündige per E-Mail an die Adresse aus dem Impressum und zusätzlich per Einwurf-Einschreiben an die Postanschrift. Dokumentiere mit Screenshots, dass kein Button zu finden war. Fehlt bei einem online abgeschlossenen Vertrag der vorgeschriebene Button, kannst du dich auf das Recht zur fristlosen Kündigung nach § 312k BGB berufen.

Kündigen, Konto löschen, App löschen: drei verschiedene Dinge

Viele Probleme entstehen, weil diese drei Schritte verwechselt werden. Sie haben unterschiedliche Folgen:

  • App löschen: Entfernt nur die Software von deinem Handy. Abo, Profil und Daten bleiben bestehen, die Zahlung läuft weiter.
  • Profil deaktivieren oder Konto löschen: Macht dich auf der Plattform unsichtbar oder entfernt deine Daten. Ein bezahlter Vertrag endet dadurch in der Regel nicht automatisch, und bei In-App-Abos weiß der Store davon nichts.
  • Abo kündigen: Beendet die Zahlungspflicht zum vereinbarten Termin. Dein Profil kann danach als kostenloses Konto weiter bestehen.

Wenn du die Plattform ganz verlassen willst, gehst du in dieser Reihenfolge vor: zuerst das Abo kündigen und die Bestätigung sichern, dann die Löschung verlangen, zuletzt die App vom Handy entfernen. Löschst du das Konto zuerst, kommst du unter Umständen nicht mehr an die Vertragsdaten und die Kündigungsfunktion im Kundenkonto heran.

Typische Fehler beim Kündigen

Die meisten Fehler sind schnell vermieden, wenn du sie einmal kennst.

  • Nur beim Anbieter kündigen, obwohl über den Store bezahlt wurde. Der Store bucht weiter ab. Kündige immer dort, wo die Zahlung läuft.
  • Am letzten Tag kündigen. E-Mails landen im Spam, Formulare hängen, Bestätigungen verzögern sich. Mit zwei Wochen Puffer kannst du reagieren.
  • Zusatzpakete übersehen. Ein separat gebuchter Boost oder eine Sichtbarkeitsoption kann ein eigener Vertrag sein. Zähl in der Bestätigung nach, wie viele Posten du gebucht hast.
  • Probeabo laufen lassen. Viele Testangebote gehen automatisch in ein bezahltes Abo über. Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt, dass scheinbar günstige Testangebote sich oft in teurere, längere Mitgliedschaften verlängern. Trag dir das Ende der Testphase sofort ein. Welche weiteren Kostenmodelle hinter Gratis-Apps stecken, zeigt der Artikel über versteckte Kosten bei kostenlosen Dating-Apps.
  • Bestätigung wegwerfen. Bewahre sie auf, bis die letzte Abbuchung ausgeblieben ist, besser noch länger.

Beim nächsten Abo vorbeugen

Ein Dating-Abo, das du von Anfang an im Griff hast, musst du später nicht mühsam beenden. Ein paar Gewohnheiten genügen.

Lies vor dem Kauf die Abschnitte zu Laufzeit, Verlängerung und Kündigung. Die Verbraucherzentrale rät, zum Testen eine kurze Laufzeit zu wählen, auch wenn der Monatspreis bei langen Laufzeiten günstiger wirkt. Notiere dir direkt nach dem Kauf das Laufzeitende und lege eine Erinnerung zwei Wochen vor der Kündigungsfrist an. Speichere die Kaufbestätigung und einen Screenshot der Konditionen in einem eigenen Ordner.

Überleg dir auch, welche Bezahlfunktionen du wirklich brauchst. Oft genügt ein kurzer Zeitraum mit Premium, um zu sehen, ob sich die Plattform lohnt. Was die gängigen Premiumfunktionen leisten und wann sie ihr Geld wert sind, steht im Artikel über Premiumfunktionen von Dating-Apps. Wenn du automatische Abbuchungen ganz vermeiden willst, helfen Zahlwege ohne hinterlegte Karte, die der Artikel Dating-App ohne Kreditkarte bezahlen vorstellt. Welche Portale Herzenstreffer aufführt, was sie kosten und wie sie eingeordnet sind, zeigt der Anbietervergleich.

Fazit: Kündige dort, wo du bezahlst, und sichere den Nachweis

Ein Dating-Abo kündigen gelingt zuverlässig, wenn du drei Dinge beachtest. Erstens kündigst du an der Stelle, über die gezahlt wird: im App Store oder bei Google Play für In-App-Abos, beim Anbieter über den Kündigungsbutton oder in Textform für Web-Abos. Zweitens kennst du deine Rechte: Verträge seit März 2022 sind nach der ersten Laufzeit monatlich kündbar, der Kündigungsbutton muss klar beschriftet sein und eine sofortige Bestätigung liefern, und fehlt er, darfst du fristlos kündigen. Drittens sicherst du jeden Schritt mit Screenshot, Bestätigung oder Einschreiben, damit du bei ausbleibender Antwort oder weiteren Abbuchungen nachfassen, Geld zurückholen und dir bei der Verbraucherzentrale Hilfe holen kannst. Mit der Musterkündigung und der Schritt-für-Schritt-Liste hast du alles, was du dafür brauchst.

Häufige Fragen

Wie kann ich mein Dating-Abo kündigen?

Zuerst klärst du, wo du bezahlt hast. Bei Zahlung über den App Store kündigst du auf dem iPhone unter Einstellungen, dein Name, Abonnements, bei Google Play in der Play-Store-App unter Zahlungen und Abos. Bei einer Buchung auf der Website des Anbieters nutzt du den Kündigungsbutton oder schreibst eine Kündigung in Textform, etwa per E-Mail. Danach sicherst du die Bestätigung.

Reicht es, die Dating-App zu löschen?

Nein. Google schreibt ausdrücklich, dass das Deinstallieren einer App das Abo nicht kündigt, und dasselbe gilt für Apple. Auch das Löschen des Profils beendet einen bezahlten Vertrag in der Regel nicht. Du musst das Abo aktiv kündigen und, wenn du deine Daten loswerden willst, zusätzlich die Löschung des Kontos verlangen.

Wie lange im Voraus muss ich ein Dating-Abo kündigen?

Das steht in den AGB deines Anbieters. Für Verträge, die seit dem 1. März 2022 geschlossen wurden, darf die Kündigungsfrist zum Ende der ersten Laufzeit höchstens einen Monat betragen, danach ist der Vertrag jederzeit mit höchstens einem Monat Frist kündbar. Bei In-App-Abos über Apple und Google endet das Abo zum Ende des bezahlten Zeitraums, gekündigt werden sollte rechtzeitig vor der nächsten Verlängerung.

Was mache ich, wenn der Anbieter meine Kündigung nicht bestätigt?

Prüfe zuerst den Spam-Ordner und dein Kundenkonto. Kommt nichts, schickst du die Kündigung erneut, verweist auf die erste Nachricht und setzt eine Frist für die Bestätigung, am besten zusätzlich per Einwurf-Einschreiben. Bucht der Anbieter danach weiter ab, kannst du je nach Zahlweg die Zahlung zurückholen. Eine Verbraucherzentrale hilft bei der Einschätzung deines Falls.

Kann ich ein Dating-Abo fristlos kündigen?

Das geht nur aus wichtigem Grund oder in gesetzlich geregelten Fällen. Ein Beispiel steht in § 312k BGB: Fehlt bei einem online geschlossenen Vertrag der vorgeschriebene Kündigungsbutton oder ist er falsch umgesetzt, kannst du jederzeit ohne Kündigungsfrist kündigen. Ob in deinem Fall ein wichtiger Grund vorliegt, ist eine Einzelfallfrage, die eine Verbraucherzentrale oder eine Rechtsberatung klären kann.

Bekomme ich Geld zurück, wenn ich mein Dating-Abo kündige?

In der Regel nicht für den bereits bezahlten Zeitraum, denn eine Kündigung wirkt nur für die Zukunft. Anders ist es beim Widerruf innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsschluss und bei Abbuchungen, die nach einer wirksamen Kündigung trotzdem erfolgt sind. Diese kannst du zurückfordern.

Quellen

Zuletzt aktualisiert am 10. Oktober 2026

Mira Hoffmann
Über die Autorin / den Autor
Mira Hoffmann

Mira verantwortet die Anbietertests bei Herzenstreffer. Sie meldet sich bei jeder Plattform selbst an, legt ein vollständiges Profil an und schreibt echte Nachrichten, bevor sie eine Bewertung vergibt. Ihre Texte sind nüchtern und konkret: Was kostet es, was bekommt man dafür, wo hakt es.

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